2. Mehrere Szenen zu einer Geschichte stellen

Wenn ich Kindern im Kreis eine Geschichte erzähle, wähle ich zwei bis vier Szenen aus, in denen ich selber die Figuren umstelle und verändere. Da sehen die Kinder den kleinen  Zächäus am Zoll, wie andere ihn nicht anschauen, weil sie ihn verachten. Dann die Szene, wie er hinter der Menge auf einem Baum geklettert ist, um Jesus zu sehen. Dann wird er von Jesus herunter gerufen. Die zwei schauen sich an. Die "Menge" ist empört. In der vierten Szene sitzt Jesus mit Zachäus und einigen Jüngern am Tisch.

Wichtig ist bei dieser Methode, die Szenen vorher einmal zu stellen und sich ganz klar zu machen, welche Figur man wo hinstellt, weil man während des Erzählens nur wenig Zeit hat.

Vor allem für kleinere Kinder ist es schön, wenn sie bei längeren Erzählungen die Möglichkeit haben etwas selber zu tun. Bei der Geschichte vom Einzug in Jerusalem können die Kinder kleine Stoffstücke oder Blätter auf den Weg verteilen. Bei der Ostergeschichte können sie Blumen und glitzernde Steine um das offene Grab legen etc..

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